Abreisetag

von Michael So nun ist es soweit. Heute reisen wir ab. Komisch, hätte erwartet, dass mich die Vorfreude packt. Bisher Fehlanzeige. Nach dem letzten Frühstück mit Brötchen von unserem Stammbäcker fängt es langsam an. Haben wir alles zusammen? Schaffen wir es noch die Koffer bzw. Rucksäcke zu packen? Ich habe zwar schon mal grob alles in meinem Rucksack verstaut, aber Dani ist davon weit entfernt. Alles liegt noch auf dem Boden im Gästezimmer verteilt . Antrag für die Heiratslizenz ist noch auszudrucken etc. Panik erfasst mich. Herzrasen und Atemnot stellen sich ein. Dani hingegen ist die Ruhe in Person. Normalerweise ist sie vor einem Flug schon eine Woche vorher ein nervliches Wrack. Irgendwie scheinen diesmal die Rollen vertauscht zu sein. Eine halbe Valium bringt mich so halbwegs wieder auf ein normales Level. Jetzt kommt Dani auch noch auf die Idee, das Hochzeitskleid für die Trauung am Strand auch noch mit in den Rucksack packen zu können??! Aber mit Hilfe der Vakuumierungstüten schafft sie es sogar!! Mich wundert gar nichts mehr. Und schon klingelt es an der Tür. Es ist halb drei und Danis Eltern sind da, um uns zum Flughafen zu fahren. Meine Mutter kommt zur Verabschiedung direkt nach Frankfurt. Eine halbe Stunde später sitzen wir im Auto auf dem Weg zu unserer Weltreise. imageimage

2 Gedanken zu „Abreisetag

  1. Schneider

    Von Isolde (Mama von Michael
    Ich fuhr, in großer Aufregung nach Frankfurt. Ich hoffte, dass alles in eure Rucksäcke passt! Fuhr viel zu früh los. Ganz klar, ich hatte Angst zu spät zu kommen und euch zu verpassen. Bin nunmal nicht so schnell mit dem Auto unterwegs. Puh… Ich war über 1 Stunde zu früh da. Natürlich suchte ich erstmal den Schalter an dem Michael und Dani einchecken müssen. Dann teilte ich Michael mit, dass ich schon da bin. Hurra…. Welche Erleichterung, sie könnten alles unterbringen und waren schon auf dem Weg!!!!! Also, was macht man mit der Zeit…. Kaffeetrinken, sich umsehen und Vertrauen gewinnen in dem man sieht, dass Menschen eintreffen und andere Weg fliegen!

    Dann war es soweit! Michael, Dani, sah ich von weitem …….. Endlich kann es für die beiden losgehen. Mein Herz pochte, ich glaube ich war aufgeregter als die beiden. Nun, mit einer Valium wäre ich auch etwas cooler, denke ich!!!!

    Abschied nehmen für eine so lange Zeit ist nicht ganz einfach für Mama’s.. Ist ja bekannt aber trotzdem nicht leicht! Ingrid und ich haben uns wirklich zusammen gerissen! Wir haben fast nicht geweint, natürlich aus Freude für die Beiden! Wundervolle Bilder habt ihr in eurer Galerie! Danke und viel Spaß wünscht euch Isolde!!!!! Bis bald!!!!

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