Wir sind unter der Haube!

von Dani und Michael JUST MARRIED!! Wir sind nun verheiratet und hatten gestern eine perfekte, traumhafte Hochzeit im Paradies hier auf Aitutaki bzw. Onefoot Island. Der Tag begann damit, dass wir uns mit lauter Musik und einem letzten Frühstück als Verlobte bzw. Unverheiratete auf den Tag einstimmten bzw. -tanzten. Wir freuten uns beide riesig und waren ein wenig aufgeregt. Da wir Teile des Tages getrennt verbrachten, schreiben wir die Vorbereitung abwechselnd in der Ich-Perspektive, um so besser die einzelnen Gedanken schildern zu können. Die Vorbereitung: Dani: Nach dem Frühstück fuhr ich mit unserer Vespa in das benachbarte Pacific Resort and Spa, wo ich mir in einer sehr entspannten Pediküre meine Füße für die Strandhochzeit aufhübschen ließ. Dies war perfekt, da die Behandlung so entspannend war, dass alle Aufregung verflog. Gegen 12 Uhr wurde ich dann von Tania Bishop, unserer Hochzeitsplanerin, abgeholt und zum Aitutaki Village (ehemals Samade on the beach) gefahren, wo mir ein Bungalow zur Verfügung gestellt wurde, in dem ich mich getrennt von Michael umziehen konnte. Außerdem traf ich mich dort mit Potini, unserem Fotografen, der mir auch die Frisur und das Makeup machte. Ich hatte ihm vor unserer Abreise ein paar Ideen geschickt, was mir gefallen würde. Potini fackelte dann auch nicht lange, als er den Bungalow betrat, sondern setzte mich auf einen Stuhl und fing an, mir die Haare zu frisieren - ohne Spiegel. Ich musste ihm also vertrauen, dass er meine damaligen Ideen umsetzen würde. Als ich dann nach ca. einer Stunde in den Spiegel schaute, war ich einfach nur begeistert! Tania brachte mir zwischenzeitlich ein Glas Pinot Gris, damit das Styling etwas lustiger würde. Gleich darauf folgte das Makeup, das mich ebenso restlos begeisterte, als ich es zum Schluss im Spiegel sah. DAS sollte ICH sein? Wow, ich konnte es kaum glauben und war einfach nur glücklich, dass ich an unserer Hochzeit so toll aussehen würde!! Während unseres Stylings allerdings begann es zu regnen. Wir wussten, dass Regen gemeldet war. Aber dies war auch für die Tage zuvor gemeldet worden, an denen es sehr sonnig war, so dass wir die Hoffnung gehabt hatten, dass auch die Vorhersage für unsere Hochzeit falsch sein würde. Potini, Tania und ich hofften dennoch weiter, dass es sich bessern würde - was es aber nicht tat. Also kam sogar Tanias Mutter irgendwann zu mir und fragte mich, ob wir wirklich zu Onefoot Island fahren wollten, da es dort auch regnen würde. Sie könnten uns auch anbieten, auf ihrem großen Ausflugsboot irgendwo auf dem Wasser in der Lagune zu heiraten. Ich überlegte aber nicht lange und sagte, dass wir auf jeden Fall auf Onefoot Island heiraten wollten, egal, bei welchem Wetter. Potini und ich machten noch ein kleines Fotoshooting, bevor Michael dann von Tanias Mutter in unserem Bungalow abgeholt und an den Strand gefahren wurde, wo das Boot zum Transfer wartete. Zwischenzeitlich hatte sich der Regen gelegt und es nieselte nur noch leicht. Also konnte das erste Aufeinandertreffen doch am Strand stattfinden. Als Tania mich mit ihrem Auto vorfuhr, sah ich Michael schon am Strand stehen. Er sah etwas nervös aus, er trug ein weißes Hemd mit Manschettenknöpfen, eine weiße Leinenhose, eine Muschelkette und war barfuß 🙂 !! Wir wollten auf jeden Fall beide in Flip Flops bzw. barfuß heiraten. Mit seiner tollen Bräune sah Michael umwerfend aus! Wow, diesen Mann würde ich gleich heiraten! Langsam stieg ich aus dem Auto und ging auf meinen zukünftigen Ehemann zu. Es war ein toller Moment! Wir stiegen dann zusammen mit dem Standesbeamten, den Trauzeugen Annie und Tania Bishop, Potini und der 2-Mann-Stringband in das Motorboot, das uns quer über die Lagune zu Onefoot Island fuhr. Es war ein tolles Erlebnis, mit dem Boot zu unserer Trauung zu fahren und so konnten wir die traumhafte Lagune noch mal sehen. Michael: Nach dem Frühstück machte sich Dani auf den Weg zur Pediküre. Ich fing dann erst mal an, den Bungalow aufzuräumen, damit es auch perfekt ausschaute, wenn wir nachts wieder zurück kämen. Ich packte auch schon mal die Tasche mit den wichtigsten Gegenständen wie Trauringe, Reisepässe, Akkupacks, Handy, Kamera und Bluetooth-Lautsprecher. Dann begann ich damit, meinen Hochzeitsdress - der aus einem weißen Hemd (mit Manschettenknöpfen, damit es etwas festlicher wirkt) und einer weißen Leinenhose bestand - zu bügeln. Der Kampf dauerte knapp eine Stunde. Durch den Transport im Rucksack waren doch die eine oder andere Falte in der Kleidung. Selbst mit dem Dampf aus dem Bügeleisen waren diese kaum zu bezwingen. Als ich fertig war, kam auch schon Dani von der Pediküre zurück und wurde auch bald darauf von Tania Bishop zur weiteren Vorbereitung abgeholt. So langsam machte sich die Aufregung bemerkbar. Meine Gedanken kreisten ständig um die Frage, wie Dani wohl aussehen und wie die Trauung sein würde. Dann machte auch ich mich daran, mich etwas salonfähig zu machen. Da es bei mir nicht so lange dauerte, war danach noch genug Zeit, um nervös im Bungalow herumzusitzen und auf das Meer zu starren :-). Sollte das Hemd doch eher über der Hose hängen oder sollte ich es doch in die Hose stecken? Irgendwann habe ich mich dazu durchgerungen, das Hemd über der Hose zu tragen - lässig eben. Gegen drei Uhr wurde ich von meinem Leiden erlöst und zu unserem Treffpunkt gefahren. Das Wetter war nicht wirklich gut, war mir aber egal. Unterwegs erzählte mir Tanias Mutter Annie von der schweren Entscheidung, die Dani zu treffen hatte. Ich zuckte erst einmal zusammen. Schwere Entscheidung? Welche Entscheidung denn? Möchte sie mich nun doch nicht mehr heiraten? Aber sie erklärte direkt, dass es um die Entscheidung ging, wo und wie die Trauung stattfinden sollte. Entweder auf einem Boot in der Lagune oder am Strand von Onefoot Island. Dani entschied sich richtigerweise für die Trauung auf Onefoot Island. Das bisschen Regen machte nichts. Unser Standesbeamter nannte es "liquid sunshine". Am Treffpunkt angekommen ging ich kurz aufs Boot, um die Tasche abzulegen. Als dann beschlossen wurde, dass wir uns doch auf dem Strand begegnen sollten, ging ich wieder vom Boot zum Strand. Da fuhr auch schon das Auto vor, in dem Dani saß. Jetzt war die Spannung riesig. Als sich die Tür öffnete, stieg die schönste Frau der Welt aus dem Auto!! Wahnsinn. Sie war ein Traum in Weiß. Und sie strahlte von ganzem Herzen. Es war herrlich. Vor mir stand sie nun. In einem traumhaften Kleid. Ich lernte dann auch Potini, unseren Fotografen, kennen. Als er mich sah, fing er an zu lachen, da wir ihm schon eine Woche zuvor in Rarotonga auf einer Party begegnet waren, uns aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannten. Offensichtlich sind wir ihm in Erinnerung geblieben, da wir non-stop tanzten und ausgelassen feierten. Dann ging es nun endlich los. Das Boot legte ab und wir fuhren nach Onefoot Island. Die Trauung: Als wir in Onefoot Island ankamen, war der Regen nicht mehr so stark. Wir zogen unsere Flip Flops aus und liefen barfuß am Strand entlang zum Standesbeamten, der am anderen Ende des Strandes auf uns wartete. Währenddessen machte Potini, mit Regenschirm bewaffnet, Bilder von uns. Die Trauung war wunderschön! Wir kannten die kleine Rede, die der Standesbeamte hielt, bereits vorher, da Tania uns diese gemailt hatte. Aber diese schönen Worte nochmal live zu hören, war einfach sensationell. Auch der Moment, als wir uns gegenseitig unsere Ehegelübde schworen, war sehr ergreifend! Wir hatten sie zwei Tage vorher selbst geschrieben. Tränen flossen aber keine, da wir beide einfach nur happy waren und alles genossen. Wir strahlten um die Wette. Nach der Trauung unterschrieben unsere Trauzeugen und wir unsere Heiratsurkunde, bevor wir eine Flasche Champagner und eine Kokosnuss köpften und mit allen anstießen. Die Band spielte traditionelle Lieder, zu denen wir am Strand tanzten. Potini machte sehr viele Fotos von uns. Zu guter Letzt erhielten wir auch noch den Barfuß-Stempel mit der Aufschrift "married on Onefoot Island" in unseren Reisepass. Nach ca. eineinhalb Stunden und einem weiteren kleinen Fotoshooting auf der direkt vor Onefoot Island liegenden Sandbank Heaven, verließen wir die Insel wieder und wurden zum Aitutaki Lagoon Resort and Spa gefahren, wo wir in einem kleinen offenen Holzbungalow direkt am Strand, der sehr hübsch in weiß dekoriert war, ein hervorragendes Menü mit Wein und Musik hatten, da wir unsere kleine tragbare Box und unsere Handys mitgebracht hatten, so dass wir zwischen den Gängen am Strand tanzen konnten. Es war unglaublich romantisch! Es regnete zwar immer noch, aber der Regen störte uns überhaupt nicht! Wir genossen einfach nur jeden einzelnen Augenblick. Gegen halb zwölf Uhr wurden wir zu unserem Bungalow zurück gebracht, wo wir noch kurz mit unseren sehr aufgeregten und wartenden nunmehr Schwiegereltern skypten und bis in die Nacht tanzten! Wir hatten wirklich trotz Regens eine traumhafte Strandhochzeit! Es war einfach alles perfekt und für uns wirklich der schönste Tag im Leben, den wir niemals vergessen werden! Wir sind überglücklich, dass wir an diesem wunderschönen Ort unsere Hochzeit hatten! Dass die Hochzeit so schön war, haben wir natürlich auch unserer Hochzeitsplanerin Tania Bishop (www.bishopscruises.com) und ihrer Mutter Annie zu verdanken, die sich davor und danach rührend um uns gekümmert haben und uns einen perfekten Tag bereitet hatten. Schaut Euch einfach die Fotos in der Galerie an, dann wisst Ihr, was wir meinen ;-)! Liebste Grüße vom glücklichen Brautpaar Dani und Michael

3 Gedanken zu „Wir sind unter der Haube!

  1. Claudia und Irmgard

    HALLO DANI, HALLO MICHAEL!

    ZUR HOCHZEIT WÜNSCHEN WIR EUCH VON GANZEM HERZEN ALLES LIEBE UND GUTE FÜR DIE GEMEINSAME ZUKUNFT. MÖGEN EURE WÜNSCHE UND TRÄUME IN ERFÜLLUNG GEHEN UND EUCH DAS GLÜCK ZU ALLEN ZEITEN BEGLEITEN.

    DAS GLÜCK RECHT GROSS, DIE SORGEN KLEIN,
    DAS WÜNSCHEN WIR EUCH ZWEIEN.

    LG CLAUDIA UND IRMGARD

    PS: NOCH ALLES GUTE FÜR 2015!!!

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  2. Bernd und Ursula

    Herzliche Glückwünsche
    Wir wünschen Euch ein segensreiche Leben zu zweit.

    Hochzeit
    Jedes Jahr mit Rosen der Liebe,
    Umarmung voller Zärtlichkeit,
    wünschend, dass dies Glück so bliebe
    bis lang in alle Ewigkeit.
    Treue , Verlässlichkeit Vertrauen,
    Zusammenhalt an alle Tagen,
    auf den Partner man kann bauen
    auch im Alter ,reif an Jahren.

    lg Ursula und Bernd

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